Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Landau und Dr. Reinhard Weber:
Max Hirschberg und Philipp Loewenfeld Jüdische Rechtsanwälte in Weimarer Republik und „Drittem Reich“
„Wie ein Leitmotiv zieht sich durch Loewenfelds Bericht die Erkenntnis, dass die Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien Hitlers Aufstieg in Bayern ermöglichte.“ (Peter Landau)
Die Münchner Rechtsanwälte Max Hirschberg und Philipp Loewenfeld waren überzeugte Anhänger der Weimarer Republik und gehörten im München der Nachkriegszeit zu einer rückhaltlos für den neuen Staat eintretenden Minderheit. An den großen politischen Strafverfahren der zwanziger Jahre waren beide als Verteidiger oder als Zeugen beteiligt. In ihren Erinnerungen haben sie mit großer Klarsicht Zeugnis vom aufkommenden Nationalsozialismus und seinen nach 1933 unmittelbar einsetzenden Repressionen abgelegt, von denen auch sie selbst betroffen waren. Loewenfeld gelang unmittelbar nach der sog. Machtergreifung die Flucht, Hirschberg wurde inhaftiert und verließ Deutschland 1934.
Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Gasteig, Rosenheimer Straße 5
Vortragssaal der Stadtbibliothek
Eintritt frei
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