Dr. Thomas Schlemmer:
Der Fall Max Frauendorfer - Die CSU und der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit
Nicht wenigen ehemaligen Nationalsozialisten gelang es nach 1949, in der Bundesrepublik Karriere zu machen; andere hingegen scheiterten. Welche Mechanismen, so muss man fragen, ermöglichten die Integration der "Ehemaligen" in die westdeutsche Gesellschaft - und wo stieß diese an Grenzen? Wie konnte die Demokratie in einer stark vom Nationalsozialismus geprägten Gesellschaft Wurzeln schlagen? Das Beispiel von Dr. Max Frauendorfer, einem Repräsentanten der NS-Elite, der versuchte, die CSU als Sprungbrett in den Bundes- bzw. Landtag zu nutzen, erlaubt Antworten auf diese Fragen.
Dr. Thomas Schlemmer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin, Redakteur der Reihe "Zeitgeschichte im Gespräch" und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität.
Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Gasteig, Rosenheimer Straße 5
Vortragssaal der Stadtbibliothek
Eintritt frei
Montag 5. November 2007
19.00 bis 20.30 Uhr (BG 237)
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