Andrea Sinn:
"Und ich lebe wieder an der Isar"
Die Lebensgeschichte des Münchner Juden Hans Lamm
Aufgrund der nationalsozialistischen Rassenpolitik hatte der 1913 in München geborene Hans Lamm Deutschland 1938 verlassen müssen. Er gehörte zu den wenigen Juden, die bereits 1945 aus dem Exil zurückkehrten. Wie verlief diese Rückkehr in das "Land der Täter"? Was waren Lamms berufliche Tätigkeiten, persönliche Interessen und akademische Ziele? Lamms Erfahrungen in Zusammenhang mit der Rückkehr werden bei der Beantwortung dieser Fragen genauso zur Sprache kommen wie seine Anstellung als Gerichtsdolmetscher bei den Nürnberger Prozessen, seine Berufung zum Kulturdezernenten des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie seine Amtszeit als Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München.
Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Gasteig, Rosenheimer Straße 5
Vortragssaal der Stadtbibliothek
Eintritt frei
Montag 18. Juni 2007
19.00 bis 20.30 Uhr (BG 217)
|