RUTH-MARIA EICHER:
Der Kult um die Kultur
Nationalsozialistische Selbstinszenierung in München
"Tag der Deutschen Kunst" und "Nacht der Amazonen", Sternmarsch zur Wies´n und Gedenkmarsch zur Feldherrnhalle: Im nationalsozialistischen München wurde kein Anlass zum Feiern und damit zur propagandistischen, massenwirksamen Selbstdarstellung der Machthaber ausgelassen. Von Hitler persönlich als "Hauptstadt der deutschen Kunst" auserkoren, galt München bald auch als die "feierfreudigste Stadt des Reiches". Die Journalistin und Historikerin Dr. Ruth-Maria Eicher erläutert, wie Kult und Kultur, bayerisches Brauchtum und nationalsozialistischer Ritus als sinnliche und die Sinne betörende Gesamterlebnisse inszeniert wurden.
Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Gasteig, Rosenheimer Straße 5
Vortragssaal der Stadtbibliothek
Eintritt frei
Anmeldung möglich ab 14. Februar 2004
|