ANDREAS HEUSLER:
Die Verfolgung der Juden in München
Durch die systematische und rücksichtslose Verfolgung der Juden nach 1933 wurden allein in München die Existenzen von mehr als 12.000 Menschen restlos zerstört. Durch den Ausschluss von Juden aus dem Berufs- und Wirtschaftsleben, durch ihre brutale Vertreibung aus Wohnungen und Häusern, durch ihre komplette Beraubung, durch Vertreibung, Deportation und Mord wandelte sich das soziale Gefüge in dieser Stadt, änderten sich der Rhythmus des Alltags und das Gemeinschaftsgefühl. Der Vortrag von Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München, macht deutlich, welche tief greifenden und bis in die Gegenwart hinein wirkenden Folgen die Eingriffe des NS-Terrors für die unmittelbar betroffenen Menschen, aber auch für die Münchner Stadtgesellschaft hatten und immer noch haben.
Zeitzeugengespräch mit Werner Grube, Richard Marx und Walter Nabholz.
Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Gasteig, Rosenheimer Straße 5
Vortragssaal der Stadtbibliothek
Eintritt frei, Anmeldung erbeten
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